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Verleihung des Siegels "Öko-Qualität aus Bayern"
Qualität setzt sich durch. Daher wurde uns durch Staatsminister H. Brunner im Oktober 2009 das Siegels "Öko-Qualität aus Bayern" verliehen.
Mehr Roggen - weniger Krebs
Krebsschutzfaktor Roggen (!?)
aus der Zeitschrift "Die Mühle" Heft 26 vom 18. Dezember 1997
Ein Vergleich der Ernährung finnischer und amerikanischer Frauen hat ergeben, daß bei etwa gleich hoher Gesamtballaststoffaufnahme die finnischen Frauen sehr viel mehr Getreideballaststoffe, in diesem Fall hauptsächlich Roggen-Faserstoffe verzehren.
Gleichzeitig ist die Häufigkeit von Brust- und Dickdarmkrebs bei diesen finnischen Frauen sehr viel geringer, als bei der amerikanischen Vergleichsgruppe.
Auch stellte sich in epidemiologischen Untersuchungen in Finnland heraus, daß Krebserkrankungen von Brust, Prostata und Dickdarm regional und zeitlich häufiger waren, wenn der Roggenverzehr auf niedrigem Niveau lag.

Prof. Hermann Adlercreutz von der Universität Helsinki hat herausgefunden, daß die in der Fruchtschale des Roggenkorns liegenden Lignane mit Hilfe der Mikroorganismen des menschlichen Darms in biologisch wirksame Verbindungen umgewandelt werden, Mata und Seco in Enterolacton und Enterodiol. Diese Phyto-Östrogene werden als Krebsschutzfaktor wirksam.
Hohe Lignangehalte weisen neben Roggen u.a. auch Leinsamen auf.
Wie Adlercreutz ausführte, hemmen sowohl Enterolacton, als auch seine Vorstufe in Zellkulturen das Wachstum von Prostata-Krebszellen. Ebenso konnte gezeigt werden, daß die Lignane im Hinblick auf die Entstehung von Dickdarmkrebs schützend wirken. In Hinblick auf Brustkrebs konnte festgestellt werden, daß Enterolacton und seine Vorstufe Mata das Wachstum von Brustkrebszellen hemmen. Die Hemmwirkung von Roggen auf Prostatakrebs wurde im Tierversuch bereits bestätigt.
Abschließend wies Adlercreutz darauf hin, daß der hohe Verzehr von Roggenbrot in Finnland auch mit der geringen Sterblichkeit in Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergeht. Adlercreutz schlußfolgerte, daß ballaststoffreiche Nahrungsmittel, vor allem Roggenvollkornbrote besonders empfehlenswert sind und vor einer Vielzahl "westlicher" Erkrankungen schützen.
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aus der Zeitschrift "Die Mühle" Heft 26 vom 18. Dezember 1997
Ein Vergleich der Ernährung finnischer und amerikanischer Frauen hat ergeben, daß bei etwa gleich hoher Gesamtballaststoffaufnahme die finnischen Frauen sehr viel mehr Getreideballaststoffe, in diesem Fall hauptsächlich Roggen-Faserstoffe verzehren.
Gleichzeitig ist die Häufigkeit von Brust- und Dickdarmkrebs bei diesen finnischen Frauen sehr viel geringer, als bei der amerikanischen Vergleichsgruppe.
Auch stellte sich in epidemiologischen Untersuchungen in Finnland heraus, daß Krebserkrankungen von Brust, Prostata und Dickdarm regional und zeitlich häufiger waren, wenn der Roggenverzehr auf niedrigem Niveau lag.

Rudertinger Roggen-Dinkel-Vollkornbrot
Prof. Hermann Adlercreutz von der Universität Helsinki hat herausgefunden, daß die in der Fruchtschale des Roggenkorns liegenden Lignane mit Hilfe der Mikroorganismen des menschlichen Darms in biologisch wirksame Verbindungen umgewandelt werden, Mata und Seco in Enterolacton und Enterodiol. Diese Phyto-Östrogene werden als Krebsschutzfaktor wirksam.
Hohe Lignangehalte weisen neben Roggen u.a. auch Leinsamen auf.
Wie Adlercreutz ausführte, hemmen sowohl Enterolacton, als auch seine Vorstufe in Zellkulturen das Wachstum von Prostata-Krebszellen. Ebenso konnte gezeigt werden, daß die Lignane im Hinblick auf die Entstehung von Dickdarmkrebs schützend wirken. In Hinblick auf Brustkrebs konnte festgestellt werden, daß Enterolacton und seine Vorstufe Mata das Wachstum von Brustkrebszellen hemmen. Die Hemmwirkung von Roggen auf Prostatakrebs wurde im Tierversuch bereits bestätigt.
Abschließend wies Adlercreutz darauf hin, daß der hohe Verzehr von Roggenbrot in Finnland auch mit der geringen Sterblichkeit in Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergeht. Adlercreutz schlußfolgerte, daß ballaststoffreiche Nahrungsmittel, vor allem Roggenvollkornbrote besonders empfehlenswert sind und vor einer Vielzahl "westlicher" Erkrankungen schützen.
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